WEITERBILDUNG neben JOB und FAMILIE

 

Vorsicht Abwärtsspirale

von Martina Roters

Von Zeit zu Zeit sollten wir uns klarmachen, was für ein tolles Leben wir doch haben, wenn wir uns mit Menschen aus anderen Gegenden oder Zeiten vergleichen:

  • Es fallen keine Bomben vom Himmel
  • und es lauern auch keine Heckenschützen darauf, dass wir die Straße überqueren.
  • Wir müssen nicht überlegen, wo wir was zu essen herbekommen (da gibt’s bei uns in der Küche eigentlich immer was).
  • Und wenn wir todmüde sind, fallen wir in weiche Kissen und können die schönsten Träume haben, weil uns weder Feind noch Raubtier auflauern.


Wieso um alles in der Welt bin ich dann manchmal so verdammt

D E P R I M I E R T  ?


Und das ist dann richtiger Stress, denn Depressionen sind ein echter Lern- und Karrierekiller:

  • Aller Schwung ist verpuft,
  • meine Konzentration geht den Bach runter
  • ich bin keine Freude für meine Mitmenschen.
  • Ich kann keine Leistung bringen, und das zu wissen macht mich umso mehr fertig.
  • Die Berge an Unerledigtem schießen in die Höhe wie Wolkenkratzer…


Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“ heißt es. Leider beginnt eine Depression oft hinterlistig schleichend, oft stellen die anderen um einen herum nur fest, dass man „schlecht drauf“ ist.
Drauf auf was eigentlich?
Richtig ist, dass Depression „Niederdrückung“ heißt.
Es zieht einen runter. Das altmodische Wort dafür ist ja auch „Schwermut“.
Was zieht uns runter, macht unsere Gliedmaßen bleiern und macht einen schweren Kopf?

Da gibt es zunächst mal die üblichen chemischen Verdächtigen: Alkohol und Zigaretten.
Solange man jung ist, kann man sich von den entsprechenden Giften, am Wochenende meist noch gepaart mit Schlafentzug, noch relativ schnell wieder befreien, doch je älter man wird, desto länger braucht man dazu.
Jetzt gellt mir natürlich der virtuelle Aufschrei aller Nichtraucher und Nichttrinker durchs Hirn (zu denen ich übrigens selbst auch gehöre):

  • Ich trinke keinen Tropfen Alkohol!
  • Eine Zigarette rühre ich nicht mal mit der Kneifzange an!


Sie gehören dann natürlich zur Gruppe der Reaktiv-Depressiven, soll heißen, Sie haben guten Grund, deprimiert zu sein, weil die böse Welt Ihnen übel mitgespielt oder das Schicksal gerade eine Breitseite auf Sie abgefeuert hat.
Die Erfolgstrainerin Vera F. Birkenbihl hat es in einem Vortrag mal so ähnlich fomuliert:
Für Ihre kleinen Abwehrzellen, die an Ihrem runtergeschluckten Ärger zugrundegehen, macht es im Ergebnis keinen Unterschied, ob Ihr Ärger wenigstens ein BERECHTIGTER Ärger war!

Also nehmen Sie schleunigst den Kopf wieder hoch! Werden Sie sich nicht auch noch selbst zum Feind, wenn sich schon alle Welt verschworen hat. Es gibt keinen Grund, sich auch nur noch einen Moment länger mies zu fühlen. Entscheiden Sie sich, dass wenigstens Sie selbst sich ein guter Freund sind.
Wenn Sie sich bei gedanklichen Selbstgeißelungen ertappen, dann muntern Sie das traurige Ich in sich selbst auf. Wie würden Sie denn ein kleines Kind trösten? Da lassen Sie sich auch was einfallen und geben nicht nach dem ersten Versuch auf!
Und wie ein guter Arzt verordnen Sie sich auch selbst ein Gegenmittel:

Körperliche Bewegung. Machen Sie einen Deal mit sich selbst: „Wenn die Runde Laufen oder Schwimmen nichts bringt, dann kann ich mir immer noch selbst leid tun.“

Denn durch den Sport werden Endorphine ausgeschüttet. Und Endorphine sind unsere körpereigenen Glückshormone, die uns – im Gegensatz zu Ihren chemischen Verwandten – uneingeschränkt gut bekommen.
Und noch was: Konzentrieren Sie sich von sich selbst weg! Hin zu anderen Menschen. Überlegen Sie sich ein Geschenk für jemand oder suchen Sie jemanden auf, der vielleicht Hilfe brauchten könnte. Das beschert meist mehr Zufriedenheit als der nächste Impulskauf.

Also in dem Sinne:

Psychohygiene
+ Sport
+ Altruismus
_________________
= Gute Stimmung!

© Martina Roters ist Direktmarketing-Texterin, Mitglied im profitexter.net(t) Sie ist Autorin des E-Books "So schaffst du alles - Weiterbildung neben Job und Familie" und betreibt die gleichnamige Webseite. Besuchen Sie www.soschaffstdualles.de, um Tipps und Ratschläge zu bekommen, wie man sich die zahlreichen Stolpersteine auf dem Weg zum eigenen Weiterbildungsziel aus dem Weg räumt und gleichzeitig sein Familienglück bewahrt. Über Twitter gibt sie Lern- und Motivationstipps.
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