Am Rad drehen - Hilfe gegen den Examens-Ar… - ähem, den
Examensspeck!
Wer nicht von Natur aus mit einem ausgeprägtem Bewegungsdrang gesegnet ist, hat beim Lernen ein Problem:
Man sitzt zu lang still herum. Angeblich nennt man das in einschlägigen Kreisen einen Examensarsch.
Tschuldigung.
Es hilft ja nichts, schönere Ausdrücke dafür zu finden, die Pfunde setzen sich fest – solange
man sich nicht mehr bewegt. Und angeblich trifft es nicht nur Frauen – obwohl die von ihrem Körperbau her natürlich
stärker von der unliebsamen Fetteinlagerung betroffen sind. Vor allem grämen sie sich meist mehr.
Was tun? Da hilft nur eins: Mehr Bewegung!
Ich ducke mich schon, denn da kommt sofort der einhellige Aufschrei:
„Und woher soll ich die Zeit nehmen? Ich kann schlecht
noch später
ins Bett gehen!!!!“
Ist ja richtig. Und später ins Bett ist ja lerntechnisch sowieso nicht gut (Hippocampus lässt grüßen).
Doch wir können auch hier das Prinzip der wundersamen Zeitvermehrung bemühen.
Die Zauberformel heißt:
Lernen UND sich gleichzeitig bewegen! 
© 2010 Martina Roters und deren
Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten.
Mein Mann ist da ein richtiger Schatz. Er schenkt mir zu Weihnachten gern Fitnessgeräte. Und viele sind für
unseren Zweck geeignet:
- Ein Schrittzähler. Gut, kein direktes Fitnessgerät. Doch sein kleines Klickediklick
animiert dazu, sich mehr zu bewegen. Kostet fast nichts und war für mich ein kleines Motivationswunder, nachdem
es mir demonstriert hat, dass ich mich an manchen Tagen noch keine 1000 Schritt bewegt hatte (> 3000 ist das
Minimum,7000 ist erstrebenswert, 10000 richtig gut).
Ich wollte mehr! Als hab‘ ich mir angewöhnt, immer wenn ich pdf-Dateien am PC ansehe, vor dem Bildschirm auf
der Stelle zu gehen – mit der Maus in der Hand. Wenn ich blättern will, drehe ich am Rad – am Mausrad.
- Nächstes Gerät: Ein Legmaster. Kann man nutzen, während man am PC ein Lern-Video ansieht.
Meinen hab‘ ich leider irgendwann kaum mehr benutzt, weil der Rundgriff zum Auf- und Abbau den Geist aufgegeben
hat und es mir zu umständlich war, immer mit dem Schraubenschlüssel zu hantieren.
- Eine Gleitmatte. Hui! Die lässt sich unterm PC –Tisch verstauen. Ausrollen,
Plastikschühchen überstülpen und ab geht die Post. Auch bestens zum Lernvideogucken geeignet.
- Stepper: Da reicht schon ein ganz einfaches, mechanisches Modell. Wenn ich aus einem Buch
lernen muss – vorausgesetzt, es ist kein großer Wälzer – dann kann ich dabei auf den Stepper gehen. Ic h steppe
etwas langsamer, dafür mit mehr Widerstand.
- Ob Buch oder PC: Das Nonplusultra ist für mich im Moment ein Mini-Bike. Das lag dieses
Jahr bei mir unterm Weihnachtsbaum. Erst dachte ich: Meine Güte, das kann ja niemals UNTER den Computertisch
passen, weil der einen Fachboden unten hat, doch in Wirklichkeit muss nur ein flacher Fuß wirklich unter den
Tisch, der Rest steht unter der Tastaturplatte. Auch das Minibike hat ein motivierendes Display: Zurückgelegte
Strecke, aktuelle Geschwindigket und der Clou: Wieder abgestrampelte Kilokalorien!
Eigene Ideen hierzu? Schreiben Sie diese in die Kommentarfunktion!
© Martina Roters ist Direktmarketing-Texterin, Mitglied im profitexter.net(t) Sie ist
Autorin des E-Books "So schaffst du alles - Weiterbildung neben Job und Familie" und betreibt die
gleichnamige Webseite. Besuchen Sie www.soschaffstdualles.de, um Tipps und Ratschläge zu
bekommen, wie man sich die zahlreichen Stolpersteine auf dem Weg zum
eigenen Weiterbildungsziel aus dem Weg räumt und gleichzeitig sein
Familienglück bewahrt. Über Twitter gibt sie Lern- und Motivationstipps.
http://www.twitter.com/Lernhelferin
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