WEITERBILDUNG neben JOB und FAMILIE

 

ANGST !

von Martina Roters

Gehört Angst nur in unsere Kindheit?
Hier-gehts-nicht-weiter!
Wir hattenAngst im Dunkeln, Angst vor Geräuschen, Angst, da wär‘ was unterm Bett, wenn wir den falschen Film geguckt hatten.
Dann die Angst vor dem Hund auf dem Schulweg, Angst vor einem bestimmten Lehrer.
Nein, die Angst hört mit dem Erwachsensein nicht automatisch auf (es sei denn, man ist spitzfindig und definiert sich „Erwachsen-Sein“ eben genau so).
Angst kann die rot-weiße Barriere sein, die uns den Eintritt in einen bestimmten Lebensweg verbaut..

Ich schäme mich heute noch dafür, doch genau das ist mir vor vielen Jahren passiert (im Nachhinein sage ich mir: Es war für was anderes gut).

Ich arbeitete in einem großen Konzern und eine Management-Stelle war neu zu besetzen – eine Stelle, die traditionellerweise nur an Männer mit Ingenieursstudium vergeben wurde. Nun war ich „nur“ Geisteswissenschaftlerin mit Ergänzungsfach Technik.
Doch ich brachte mich ins Gespräch und in einem solchen meinte der Account Executive, Dr. X zu mir, "dann wollen wir doch mal sehen, wie würden Sie denn.. "
Und es folgte eine Fachfrage, in der man am geeignetsten die Formel w = p * t
(Arbeit =Leistng mal Zeit) hätte anführen sollen. Es schwebte mir auf der Zunge, doch im letzten Moment setzte Panik ein: „Was, wenn ich w und p verwechselte? Ich würde mich bis auf die Knochen blamieren?!!“ Ich antwortete ausweichend und gab durch die Blume zu verstehen, dass ich mir bei Bedarf den ganzen technischen Fachkram ja in kürzester Zeit wieder aneignen könnte (was übrigens stimmte).
Doch ich denke, in dem Moment hatte ich meine Chance vertan. Mein einziger Trost war, dass die vakante Stelle dann ein anderer Kollege bekommen hat, der sie sich schon lange verdient hatte.
Nur, wie wäre es weitergegangen, wenn ich anders geantwortet hätte?

2 Möglichkeiten:
a) 50 % Chance, dass ich sowieso richtig geantwortet hätte.
b) falls ich doch die falche Antwort gegeben hätte, wäre es so schlimm gewesen?
 
Vielleicht hätte Dr. X mich einfach korrigiert und gemeint, da hätt ich aber grad mal w und p verwechselt.

ICH WÄRE IN KEINEM FALL SCHLECHTER GEFAHREN als mit dem Angstverhalten.

Also bitte, machen Sie nicht den gleichen Fehler!
Unsere wahren Chancen liegen immer AUSSERHALB unserer Komfortzonen.
Diese Chancen nimmt man wahr, indem man Dinge TROTZDEM tut.
Trotz zittriger Hände, rasendem Herzen und dem Frosch im Hals.

Lasst uns zittrige Hände in den Hosentaschen / unterm Tisch /hinterm Rücken verstecken,

lasst uns dran denken, das unser rasendes Herz nur in unseren Ohren zu hören ist

lasst uns dem Frosch "den Hals rumdrehen" durch ein einmaliges energisches Räuspern


 

 

 

 

 

und dann tun, was getan werden muss!

PS: Prüfungsangst ist noch einmal ein ganz anderes Kapitel, das mit besonderer Sorgfalt behandeln werden soll.


© Martina Roters ist Direktmarketing-Texterin, Mitglied im profitexter.net(t) Sie ist Autorin des E-Books "So schaffst du alles - Weiterbildung neben Job und Familie" und betreibt die gleichnamige Webseite. Besuchen Sie www.soschaffstdualles.de, um Tipps und Ratschläge zu bekommen, wie man sich die zahlreichen Stolpersteine auf dem Weg zum eigenen Weiterbildungsziel aus dem Weg räumt und gleichzeitig sein Familienglück bewahrt. Über Twitter gibt sie Lern- und Motivationstipps.
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